Comic-Porträt von Andy-Kim Möller mit Marker und Haftnotizen

Mein Name ist Andy-Kim Möller. Kurz vor der Jahrtausendwende habe ich in der Softwareentwicklung begonnen und dabei früh in Extreme-Programming-Teams gearbeitet. Damals saßen wir gemeinsam vor den Boards, während im Hintergrund noch Modems fiepten. Bis heute bin ich am liebsten dort, wo die Arbeit passiert: mit Marker, offenen Fragen und dem Team vor dem Problem.

Von Software zu Coaching

Viele Projekte und technische Veränderungen später verlagerte sich mein Schwerpunkt von der reinen Softwareentwicklung hin zum Coaching. Mich treibt bis heute die Erfahrung an, dass Menschen mit Klarheit, Vertrauen und guter Zusammenarbeit Dinge erreichen, die vorher kaum möglich schienen.

Kanban wurde ein fester Teil meines Repertoires. In einem internationalen Projekt half uns ein passendes Board, Arbeit und Engpässe transparent zu machen. Mit kontinuierlicher Verbesserung stabilisierte das Team Schritt für Schritt seinen Arbeitsfluss.

Später arbeitete ich als Scrum Master in einem skalierten Transformationsprojekt mit mehr als 200 Beteiligten. Teamübergreifende Refinements, Big-Room-Events und Dependency Management gehörten zum Alltag. Weil viele Menschen erstmals agil arbeiteten, gewann Training ebenso viel Bedeutung wie Prozessgestaltung.

Erfahrung über Teamgrenzen hinweg

Als Agile Coach habe ich Teams in Europa zu agilem Mindset, Kanban, Scrum, Cynefin, OKR und Agile Leadership begleitet. Dazu gehörten die Einführung von Kanban und Continuous Improvement, das Coaching von Multiplikatoren und die Beratung bei Rahmenbedingungen für agile Arbeit.

Ich habe dabei in Start-ups genauso gearbeitet wie in Enterprise-Gruppen. In kleinen Unternehmen zählen kurze Wege, knappe Ressourcen und schnelles Lernen. In großen Organisationen kommen Governance, gewachsene Systeme und viele Abhängigkeiten hinzu. Beide Welten brauchen keine Blaupause, sondern einen Ansatz, der ihren tatsächlichen Kontext ernst nimmt.

Illustration: Andy verbindet die Arbeit in einem Start-up mit der Zusammenarbeit in einer Enterprise-Organisation

Heute arbeite ich freiberuflich mit Teams und Organisationen. Mein Anspruch ist eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe: den Kontext verstehen, Probleme klar benennen, gemeinsam anpacken, Fähigkeiten aufbauen und mich entbehrlich machen.

Dabei kann ich unterstützen

  • Coaching und Training agiler Teams
  • Auswahl und Einführung passender Methoden
  • Teamaufbau, Rollen- und Verantwortungsklärung
  • Kanban-Systeme und Continuous Improvement
  • Moderation von Retrospektiven und großen Gruppen
  • Zusammenarbeit und Abhängigkeiten im skalierten Umfeld
  • Individuelle Ursachenanalyse bei festgefahrenen Situationen

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